WM-Vorbereitung im Bauerntännchen

Die City-Busfahrerin Andrea sollte recht behalten, als sie am letzten Samstag auf dem Transfer von Mechenhard nach Streit feststellte: „Der Wetterbericht hat für den Rest des Tages gut gemeldet, also regnet es heute nicht mehr“, obwohl sich am Ortseingang nach Westen blickend bedrohlich dunkle Wolken über dem Odenwald aufbauten.

Also spielte man beim 29. Grand Prix de Mechenhard anstelle der in Aussicht gestellten 3 Spiele nach Abstimmung doch die üblichen 4, was Wolfgang zu der Bemerkung hinriß: „Ihr wollt nur nicht, daß der Stapp gewinnt“. Denn mit 3 Siegen führte er klar nach 3 Runden. So kam es wie es kommen mußte: Wolfgang verlor sein viertes Spiel ganz knapp und der Spruch,“ Im Wald kann jeder gewinnen“ bewahrheitete sich um ein weiteres Mal. Denn mit dem gebürtigen Hobbacher Heiko „Holger“ Diemer gewann wie so manches Mal vorher ein Spieler, der zum ersten Mal Kugeln in der Hand hatte, bedankte sich aber wohlweislich bei Siggi Spielmann, der ihn zur Teilnahme überredete, und bei den jeweiligen Teams, die ihm beim Gewinn des begehrten und von Addy neugestalteten Pokals halfen. Herzlichen Glückwunsch! Auch Reinhold konnte Wolfgang, der sich mit dem dankbaren 3. Platz begnügen konnte, noch überholen, was aber den ausgelassenen Feierlichkeiten nach Spielende keinen Abbruch tat. Denn man konnte ja gemütlich für das Spiel um den 3. Platz bei der WM vorglühen – in diesem Jahr mal ohne deutsche Beteiligung. Da bei 15 Teilnehmern nicht alle der fein ausgewählten Sachpreise ihre Abnehmer fanden, werden diese zum 30-jährigen Jubiläum wohl wieder zur Auswahl bereitliegen.